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Wie schnell und wann vermischen sich physischer und digitaler Raum? Wem gehört der öffentliche digitale Raum eigentlich? Erwartet uns bald eine digitale Umweltverschmutzung?

Eine geschickt inszenierte und vor allem auch kritische Kunstaktion im öffentlichen Raum hat mich wieder einmal auf diese Fragen aufmerksam gemacht. Der Künstler Koons hatte sich mit Snapchat zusammengetan, damit Smartphone-Nutzer seine Ballon-Skulptur im New Yorker Central Park digital platzieren konnten – und zwar mit Hilfe einer Augmented-Reality-Funktion. Nur einen Tag nach der Veröffentlichung hat Sebastian Errazutiz, ein junger Künstler aus Chile, eine eigene mit Graffitis verzierte AR-Version der Skulptur produziert. Er hat das Kunstwerk heruntergeladen, mit einer selbstproduzierten AR-App bemalt und dann per Ortsbestimmung an der gleichen Stelle platziert.

Ich verfolge auf jeden Fall weiterhin Konzepte und Ideen aus diesem Bereich. Wer weiß, ob wir nicht eines Tage ganz selbstverständlich unsere Spaziergänge in den virtuellen Raum ausdehnen. Er sollte deshalb sinnvoll und kreativ zur Freizeitgestaltung, Entspannung und Bürgerinformation genutzt werden. Schließlich gehört er ja uns allen und wir alle sollten uns darin wohl fühlen!

Was war Ihr WOW des Jahres?

Ich freue mich über Ihr Feedback!

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